Gamescom 2010 - Impressionen zu Star Wars: The Force Unleashed II

29. August 2010

Gamescom 2010 - Impressionen zu Star Wars: The Force Unleashed II

Starkiller kehrt zurück – so viel war den meisten wohl kurz nach Release des ersten Teils schon klar. Die Frage im zweiten Teil ist allerdings: Wie oft kehrt er zurück?

Die Frage nach Identität

Denn nachdem er sich am Ende des Vorgängers selbst geopfert hatte, wird er gleich hundertfach in einer geheimen Einrichtung geklont und soll dem Imperium dienen. Doch Starkiller hat andere Pläne, stellt sich gegen Vader und ist sowohl Jäger als auch Gejagter über viele Planeten hinweg. Zusätzlich soll die Story noch ein paar Überraschungen im Ärmel haben. Wie sich bereits erahnen lässt, schlägt die Story zuweilen auch philosophische Klänge an, wenn Starkiller sich im Angesicht seiner Klone Fragen über Identität und sein ich stellt. Doch davon war in der Demo leider nichts zu sehen. Allerdings war unschwer zu erkennen, dass die Dichte der Zwischensequenzen nach oben geschraubt wurde. Generell ist das Storytelling besser geworden und Verleihen dem Spiel mehr Tiefe.

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Auch die neue Macht ist stark

Doch was gibt es Neues im Gameplay? Starkiller führt dieses Mal zwei Lichtschwerter gleichzeitig und hat den dazu passenden Kampfstil in der Hinterhand, der auch ziemlich spektakulär aussieht. Die neuen Moves gehen nahtlos ineinander über, lassen sich sehr flexibel kombinieren und auch mit Machtfähigkeiten kombinieren. Gleich zu Beginn des Demo-Levels darf ich auch eine von zwei neuen Machtfähigkeiten benutzen, den Mind Trick. Dieser verwirrt nichtsahnende Gegner, lässt sie durchdrehen oder hetzt sie auf ihre Verbündete. Eine zweite Fähigkeit kam später: Force Fury. Ähnlich wie der Zorn der Götter in God of War, lädt sich in der unteren linken Ecke des Bildschirms ein Symbol auf, das aktiviert werden kann. Einmal aktiviert, verstärkt es sämtliche Machtfertigkeiten auch über ihren Meister-Level hinaus, um so Chaos zu stiften.

Daran hindern wollen mich meine neuen Widersacher. Den Anfang macht eine Art Stormtrooper für den Nahkampf, der so gut wie alle Attacken der Lichtschwerter abblockt. Oder der Jetpack Trooper, der äußerst flink ist und daher am besten durch einen gezielten Machtblitz vom Himmel geholt werden sollte. Auch ein schwergepanzerter Roboter mit einem riesigen Schild ist neu und sieht aus wie ein Wanzer auf Front Mission. Durch den Einsatz von Machtschub haue ich ihm sein eigenes Schild um die Ohren. Der letzte im Bunde ist der Freeze Bot, der einen Eisstrahl als Waffe einsetzt und den ich letztlich mit seiner eigenen Waffe einfriere und dank der Macht in tausend Stücke sprenge.

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Action abseits der Story

Wie im Vorgänger auch, werden mit zunehmendem Fortschritt der Geschichte neue Herausforderungen auf verschiedenen Planeten freigeschaltet. Sie teilen sich grob in Kampf oder Navigation ein. Erstere beinhalten zum Beispiel die Eliminierung bestimmter Gegner oder die Sicherung eines bestimmten Gebietes. Letztere verlangen von mir unter anderem das Durchqueren eines Labyrinths. Das alles geht auf Zeit und wird in Online Scoreboards festgehalten. Gute Ergebnisse schalten neue Kostüme und Filmsequenzen frei und bringen XP, die in die Kampagne übernommen werden. Optisch bleibt fast alles beim Alten, allerdings sieht alles ein bisschen besser aus. Ein riesiger Schritt nach vorn ist das aber nicht.

Auch wenn die fummelige Kontrolle von Objekten, die mittels der Macht gegriffen wurden, nicht verbessert wurde, so ist der Fortschritt an allen anderen Fronten deutlich zu erkennen. Bleibt nur zu hoffen, dass der Spielspaß durchhalten kann und das Leveldesign frisch bleibt. Der von mir gespielte Level macht jedenfalls Lust auf mehr, auch wenn sein Kontext in der Story nicht zu erkennen war.

[ Special verfasst von Sanguinis ] [ © 2010 www.onpsx.net ]

Gameplay Video