PS3

Angst, Profitgier und fehlender Spaß - so arbeitet Activssion

unknown 16. September 2009

Quelle:

www.golem.de

Angst, Profitgier und fehlender Spaß - so arbeitet Activssion

Wie Golem.de berichtet, plauderte Activsion Chef Robert Kotick auf der „Deutsche Bank Securities Technology Conference“ ein wenig über seine Arbeit. Und was er dabei zum besten gab dürfte den wenigsten Leuten gefallen. Hier ein Zitat von der Konferenz:

Robert Kotick: \"Die meisten der 20 Jahre, in denen ich für Wachstum bei Activision gesorgt habe, waren wir damit zufrieden, Produkte herzustellen, die attraktiv für den 16 bis 35 Jahre alten Typen sind, der kein Date für Samstagnacht abbekommen hat\"

Aber es geht noch weiter, bei seinen Studios werden nur noch \"Profite belohnt und sonst nichts\". Im Klartext bedeutet das, mit so wenig Kosten wie möglich maximalen Umsatz zu erzielen. Wer wundert sich da noch über den Umfang einer Modern Warfare 2 Hardened Edition für 90 Euro?

Um \"den Spaß aus der Entwicklung von Videospielen zu nehmen\", hat Robert Kotick Mitarbeiter aus diversen anderen Branchen eingestellt. Und die Finanz- und Wirtschaftskrise benutzt er um \"Kleingläubigkeit, Schwarzseherei und Angst\" in seiner Firma zu verbreiten. All das für ein einziges Ziel - maximaler Profite bei minimalen Kosten.

Das ist nun bereits das zweite Mal, dass Activison aufgrund fragwürdiger Methoden in die Schlagzeilen gerät. Eventuell sollte man die Profite beim nächsten Mal in eine Gruppe Public Relations Mitarbeiter stecken und so probieren, den angeschlagenen Ruf wieder etwas aufzupolieren. Genug Spucke hat man ja.

Robert Kotick :

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