Es sieht so aus, als ob der USB Dongle Hack tatsächlich real ist und funktioniert. Mittlerweile gibt es auch Bilder vom Dongle im Netz, die zeigen, das sich darunter nur ein leicht veränderter USB Stick befindet. Doch besonders interessant ist nach wie vor die Methode, wie das Dongle funktioniert.
Anscheinend ist es den Hackern gelungen, Teile von Firmware Code von Debug PS3 Konsolen (die unsignierten Code abspielen und installieren können) in die normale Firmware 3.41 zu initieren.Möglicherweise handelt es sich dabei sogar um geklaute Codestrukturen, die Sony selbst nutzt, um defekte Firmware auf PS3s zu umgehen.
Der Hack wird gestartet, wenn man die PS3 Konsole mit einem Kaltstart und angeschlossenen Dongle resettet. Der Backup Manager, der dann aufgerufen wird, kann komplette Discs einfach im PKG Format auf eine FAT32 Festplatte rippen. Anscheinend werden dabei sogar noch ein paar verschlüsselte Dateien aussen vor gelassen.
Im Endeffekt kann Sony natürlich via Firmware Update versuchen, diesen Trick zu unterbinden, wobei es hier tatsächlich schwierig sein dürfte. Immerhin umgeht der Hack die PS3 Sicherheitsvorkehrungen auf einem sehr basischen Level. Zudem soll das USB Dongle auch via PC updatebar sein, was zünftig auch den Hack auf dem aktuellesten Stand halten könnte.