Das neue Medal of Honor Videospiel ist in Afghanistan angesiedelt und als Gegner müssen die Taliban herhalten. In der Einzelspielerkampagne funktioniert das gut - schließlich sind die Terroristen seit dem 11. September 2001 das Sinnbild des Bösen und die kann man ja virtuell abknallen. Im Mehrspielermoduskönnen Spieler jedoch auch die Rolle eben jener Terroristen übernehmen und auf einmal ist das politisch unkorrekt. Zumindest laut EA, die durch eine Umbenennung der Taliban in Opposing Force (zu deutsch: Gegnerische Kraft), den Witwen und Hinterbliebenen der gefallenen Soldaten in Afghanistan Respekt zollen wollen. Am Spiel an sich soll sich dadurch natürlich nichts ändern.
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