Nachdem Sony Computer Entertainment jahrelang in den roten Zahlen war, verschmolz Sony den Geschäftszweig mit dem ebenfalls schwächelnden PC-Geschäft zur Networked Products & Services Gruppe. Diese konnte allerdings für das zweite Geschäftsquartal 2010 wieder schwarze Zahlen schreiben und sogar einen Gewinn verzeichnen. Der Umsatz stieg auf 369,1 Mrd. Yen (ca. 3,3 Mrd. Euro) und davon konnten operativ 6,9 Mrd. Yen (rund 61,6 Mio. Euro) eingesackt werden. Im Vergleich zum gleichen Quartal aus dem Vorjahr macht das eine Steigerung von 5% aus.
Neben verbesserten Zahlen aus dem PC-Geschäfts, konnte Sony gleichwohl mehr PS3 Konsolen absetzen. So wurden 3,5 Mio. PS3-Einheiten ausgeliefert, im Gegensazu zu den 3,2 Mio. aus dem Vorjahresquartal. Da Sony mittlerweile bei jeder Konsole auch dazuverdient, konnten dadurch die rückgängigen Stückzahlen bei der PSP und der PS2 ausgeglichen werden. Die PSP verkaufte sich 1,5 Mio. mal (Vorjahr: 3,0 Mio.), während vom PS2 Oldie immer noch 1,5 Mio. Geräte ausgeliefert werden konnen (Vorjahr: 1,9 Mio.).
Zudem konnte Sony mehr Software für die PS3 ausliefern. Die Stückzahlen stiegen auf 35,3 Mio. (Vorjahr: 23,9 Mio.). Bei der PSP gab es wie bei der PS2 auch hier rückläufige Zahlen: PSP = 11,0 Mio. Stück (Vorjahr: 13,0 Mio.); PS2 = 5,6 Mio. Stück (Vorjahr: 11,4 Mio.).