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Jugendgefährdende Spiele: Politiker-Interview

unknown 10. December 2004

Jugendgefährdende Spiele: Politiker-Interview

Was hat man in letzter Zeit mal nicht wieder alles über das immer wieder aufkommende und immer instandbefinde Thema \"Jugendgefährdende Computer- und Videospiele\" lesen und schreiben müssen. Das ZDF-Magazin \"Frontal 21\" sprach von mehr oder weniger fundierten Berichten und Spielen wie beispielsweise das neue \"GTA: San Andreas\". Diese geraten immer und immer  wieder ins Kreuzfeuer von Anwälten, der Justiz und vor allem der Medien. Auch im Ausland (z.B. Großbritanien, Spanien, Frankreich) gibt es derzeitig bei diesem Thema mehr als nur genügend Gesprächsstoff. Doch man wird das Gefühl nicht los, das dort an das Thema \"Jugendschutz\" etwas sensibler herangegangen wird als bei uns, wo z. B. Politiker wie der bayerische Innenminister Günther Beckstein, bei vielen Leuten den Eindruck erwecken, dass sie nicht wirklich wissen, von was sie überhaupt bei diesem Thema reden. Doch es gibt auch hier Politiker, die wirklich mitreden können und sich in das Thema reinversetzen, da sie sich selbst außerordentlich mit dieser Thematik beschäftigt sind. Ein solcher Politiker ist wohl auch Markus Beckedahl, Mitbegründer und Koordinator für Medienpolitik der Grünen Jugend. Er ist 27 Jahre alt und selbst begnadeter Computerspieler. Aus diesem Grund hat die Website Demonews.de ein Interview mit ihm geführt. Er äußert sich darin u. A. auch über Ego-Shooter, Günther Beckstein und den Generationenkonflikt wegen diesen Themas. So sagt er z. B. über Herrn Beckstein und einige Andere: \"Das sind typische Überreaktionen ohne jede rationale Basis. In populistischer Art und Weise soll verdeutlicht werden: „Ich bin der schärfste Hund!“. Das spiegelt ein Verhalten wider, das bei Innenpolitikern leider relativ häufig zu beobachten ist.\" Beckedahl, der laut seiner Aussage selbst \"mit Wolfenstein großgeworden\" ist, zieht außerdem einen interessanten Vergleich zwischen tradionellen Schützenvereinen und Esport-Clans und fordert zudem eine stärkere Förderung der deutschen Spielebranche.

 Hier gibt es das gesamte Interview

Quelle: GAMEZONE