PS2

Schönbohm droht Herstellern von Videospielen

unknown

22. Dezember 2004

Schönbohm droht Herstellern von Videospielen

Erinnert Ihr Euch noch an die Meldung \"ZDF: Video-Gemetzel im Kinderzimmer\" vom 10.11.04, über die wir ebefalls schon damals berichteten? Damals ging es um das ZDF-Magazin \"frontal 21\" und deren mehr als nur einseitige Berichterstattung über jugendgefährdende Computerspiele. Darin wurde auch Brandenburgs Innenminister Jörg Schönbohm von der CDU erwähnt. Und genau dieser Politiker legt nun in Sachen diesem Thema nach:

\"Es ist an der Zeit, diesem Treiben einen Riegel vorzuschieben. Wenn die Branche nicht zur Einsicht kommt, notfalls auch durch schärfere Gesetze\", sagte er gegenüber der Nachrichtenagentur dpa im Zuge seiner erneut bekräftigten Drohung gegenüber Produzenten von \"Gewalt-Computerspielen\".

\"Wer das brutale Morden und die Verstümmelung von möglichst vielen Kindern, Frauen, älteren Menschen, Polizisten oder schlicht so genannten \"Feinden\" zum obersten Ziel eines Computerspiels macht, handelt nicht nur menschenverachtend, sondern würde auch die Werte untergraben, die unsere Gesellschaft zusammenhalten. Spiele mit Gewalt und Menschenverachtung führen zur geistigen Verwahrlosung und sind ein Beitrag zur anhaltenden Gewaltbereitschaft bei Kindern und Jugendlichen\", so Schönbohms Tenor weiter. Daher ist er der Meinung, solche Spiele gehören nicht ins Kinderzimmer und Eltern sollten sich die Spiele ihrer Kinder etwas genauer ansehen.

In Richtung der USK meinte Schönbohm  nur: \"Die Unabhängige Selbstkontrolle funktioniert nicht. Sie lässt Gewaltdarstellungen zu viel Raum. Vielfach werden die noch schlimmeren Nachfolgeversionen von einst indizierten Gewaltspielen nicht mehr auf den Index gesetzt und sind damit Kindern und Jugendlichen zugänglich.\"

Hier gibt es den komplette Artikel dazu.