Das japanische Magazin CG World hat in seiner neuesten Ausgabe einen umfangreichenund sehr interessanten Artikel zu Capcoms \"Resident Evil 4\" für PS2 veröffentlicht. In diesem wird über die Konvertierung des Spieles für die PS2 gesprochen.
Dieser Bericht ist unbestätigt.
- 1. Das von Shinji Mikami geleitete Original Team war auf dem Gamecube in der Lage, 24-Bit Texturen einzubauen. Das Team, das an der Umsetzung für PS2 arbeitet, muss downsampled 4- und 8-Bit Texturen in die PS2-Version einbauen, da die Texturspeicherkapazität der PS2 etwas kleiner ist als die des Gamecube.
- 2. Wie am 12.01.05 berichtet, besteht Leon auf dem Gamecube aus rund 10.000 Polygonen. Auf der PS2 muss dieser Wert etwa halbiert werden. Ergänzend dazu nochmals eine Vergleichstabelle der CG World:
- - Leon (Resident Evil 4, GC): ca. 10.000 Polygone
- - Dorfbewohner (Resident Evil 4, GC): ca. 3.000 - 4.000 Polygone
- - Snake (Metal Gear Solid 3, PS2): ca. 4.000 Polygone
- 3. Aufgrund der großen Direct Memory Accces Bandwith der PS2, wird das Team der PS2-Version in der Lage sein, eine außergewöhnlich hohe Anzahl Texturen in das Spiel einbauen zu können. Allerdings wird dies wohl auch die Framerate leicht nach unten drücken. Und dies sogar mehr als bei der GC-Version. Dies liegt an der begrenzten PS2 Texturspeicherkapazität. Laut CG World wird die PS2-Version wohl deswegen auch dramatische Framerate Probleme haben, wenn Capcom versucht alle Texture Layers und das Polygonal Lighting der GC-Version mit einzubauen. Deshalb müssten in diesem Bereich einige größere Anpassungen vorgenommen werden, die die PS2 etwas in dieser Hinsicht entlasten.
Quelle: GameFront