Wenn den Politikern wieder einmal nichts anderes mehr gegen die Gewalt auf den Straßen einfällt, sind die PC- und Videospiele daran schuld.
In den USA ist der Feldzug einiger konservativer Politiker ja schon mittlerweile bestehender Alltag. Jetzt gibt es in den USA erneut wieder solche Vorstöße, auf die mit einem \"M\" für Mature Content gekennzeichneten Spiele, die möglichst schnell aus aller Reichweite von Kindern verbannt werden sollen.
Shawn Womack hat sich dagegen nun in der sich zum Ende neigenden Woche mit einem zumindest etwas ungewöhnlichen Vorschlag in die Reihe gestellt der Politiker gestellt, die gegen M-Games vorgehen wollen. Er hat als Senator einen Gesetzesentwurf vorgeschlagen, der es vorsieht, dass die Gewalt-Spiele mit der Kennzeichnung M mindestens in einer Höhe von 5 Fuß vom Boden aus gemessen in den Regalen stehen müssen. Außerdem sieht dieses Gesetz bei Nicheinhaltung oder Verstoß vor, für jeden Einzelfall mit einer Strafe von 500 USD durch das Department of Public Health bestraft werden zu können.
Mary Lou Dickerson, Jim McCune, und Jim McDermott wollen sogar als gewählte Volksvertreter des Washington State noch einen Schritt weitergehen und sehen so vor, ein Gesetz einzuführen, dass eine Art Haftungstatbestand für Entwickler vorsieht. Das heißt, wenn ein Spiel eines Entwicklers zu Gewalttaten geführt hat, soll nach Ansicht der Politiker in Zukunft der Spiele-Entwickler selbst für die resultierenden Schäden haften bzw. aufkommen.
So heißt es in der Begründung zu den Gesetzen von den Politikern unter anderem:
\"These games choreograph violence in a stylized and romanticized way that encourages children and adolescents to associate violence and killing with pleasure, entertainment, feelings of achievement, and personal empowerment\"
Die Politiker scheinen damit also zu meinen, dass die Spiele die Gewalt beeinflussen würden und Kinder dazu bringen könnten, Gewalt und Morde mit persönlichen Erfolgen in Verbindung zu bringen.
Diese neuen genannten Gesetzesvorschläge bzw. Gesetzeserweiterungen sind nur ein neues großes, aber auch lächerliches Highlight in der gesamten Reihe von den US-Gesetzesvorlagen der Politiker und den Vorschlägen von amerikanischen Patriotisten, die der Gewalt in Videospielen schon vor langer Zeit den Kampf angesagt haben, ohne dass sie darüber mal ordentlich nachdenken, dass dieses eigentlich total belanglos und vollkommen daneben ist.
Quelle: GAMEZONE