Eurogamer hatte nun die Möglichkeit mit Mark Cerny höchstpersönlich über die PlayStation 4 Pro zu sprechen und hat unzählige neue Infos zur Konsole bekannt gegeben, die wir für euch zusammengefasst haben.
- Das Ziel von Sony sei es gewesen den Mehraufwand für Entwickler auf ein Minimum zu begrenzen, um die PS4 Pro unterstützen zu können
- Die GPU ist nun doppelt so stark, da die Anzahl an Recheneinheiten verdoppelt wurde
- Im PS4 Basis-Modus wird die Hälfte der Recheneinheiten einfach abgeschaltet, um maximale Kompatibilität zu erreichen
- Die CPU wurde nur im Takt erhöht, sodass sie nun mit 2,1Ghz statt 1,6Ghz läuft. Der Grund ist auch hier die Kompatibilität.
- Die PS4 Pro enthält 1GB zusätzlichen DDR3 Arbeitsspeicher, um darin Apps, wie Netflix, auslagern zu können, wenn ein Spiel läuft
- Somit erhalten PS4 Pro Spiele 512MB mehr Arbeitsspeicher für ihre 4k Texturen usw. und die restlichen 512MB werden genutzt, um das Ingame OS in 4k darstellen zu können
- Insgesamt können Spiele somit jetzt 5,5GB an Arbeitsspeicher verwenden
- Die PS4 Pro unterstützt Delta Colour Compression, womit die benötigte Bandbreite reduziert wird. Da die zur Verfügung stehende Bandbreite sich nicht im selben Verhältnis wie die GPU verbessert hat, soll dies ebenfalls helfen
- In der PS4 Pro kann man nun zwei 16-bit Floats ablegen, statt eines 32-bit Floats, was zu vielen Verbesserungen führt, sodass z.B. Mantis Burn Racing in nativen 4k läuft
- Die zweite Generation an PlayStation VR Titeln (wahrscheinlich Q1 2017) wird die Möglichkeit haben an den Rändern des Bildes die Auflösung zu reduzieren. Dies senkt den Rechenaufwand ohne das Bild merklich zu verschlechtern, da man den Rand nicht so sehr wahrnimmt.
- Normale HDTV Besitzer profitieren ebenfalls von den hohen Auflösungen, da so das Aliasing verhindert werden kann. Mass Effect: Andromeda nutzt dies zum Beispiel aus.
- Für Sony ist die PS4 Pro nicht der Beginn von iterativen Konsolenupgrades, sondern nur ein Update in der Mitte des Konsolenzyklus. Laut Eurogamer hatten sie den Eindruck, dass die PS5 dann wieder ein klarer Schnitt werden würde dank eines grundlegenden Architekturupgrades.