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SPIEGEL: Amokläufer in den USA war Videospieler

unknown 22. March 2005

SPIEGEL: Amokläufer in den USA war Videospieler

Ein Amoklauf eines 15-Jährigen in einer US-Schule eines indianischen Reservats hat zehn Todesopfer und fünfzehn Verletzte mit sich gebracht.
Diese Tragödie ist nicht nur Thema amerikanischer, sondern auch wieder Gesprächsstoff genug für deutsche Nachrichtenmagazine. Allerdings kommen bei diesen teils vollkommen unterschiedliche Tendenzen auf. Während n-tv sehr sachlich über die bisherigen Erkenntnisse zum Vorfall berichtet, stellt der SPIEGEL wieder einmal mehr die Videospiele als Ursache für dieses Massaker eines Amokläufers in den Vordergrund.
Zitat vom SPIEGEL:
\"Und wieder hatte der Amokläufer nur eine Leidenschaft: Videospiele. (...) Der Fall erinnert an das Blutbad von Erfurt:(...)\"
Die erste Behauptung und der darauf folgende Vergleich beziehen sich auf das Zitat eines Highschool-Mitarbeiters, der u.a. Folgendes gesagt hat: \"He was big into video games.\" Allerdings hat dieser Mitarbeiter auch neben den Vieospielen noch einige andere Leidenschaften und Indizien beim Namen genannt. Darunter der Bestand und die Nähe zur Gothic-Szene, die Vorliebe für Marilyn Manson, die Sympathie für Adolf Hitler, die Verwirrtheit, den Selbstmord des Vaters, die Armut und letztendlich auch die Verwicklung in Schulprügeleien.
Und wieder einmal wird trotz all dieser weiteren Punkte sich wieder gnadenlos das am besten passendste Thema mit den Videospielen herausgesucht, weil wir es ja schon so unendlich viele Male bereits hatten. Der SPIEGEL soll sich nicht lächerlich machen...!

Mehr zu den sclimmen Amoklauf gibt es auch hier.


Quelle: 4Players