Der Präsident von Sony Computer Entertainment, Ken Kutaragi, hat nun in einem Interview seine Meinungen zu den einzelnen NextGen-Konsolen kommentiert bzw. preis gegeben.
Hier alle wichtigen Statements im Überblick:
- So sei Microsoft Sony zwar schon auf den Fersen, aber keine richtig große Bedrohung. Hinzu fügte er auch noch, dass Microsoft gut darin ist, Produkte ordentlich zu verbessern. Allerdings betonte er auch, dass Sony mit einer revolutionären Technik, die in der PS3 steckt, in den nächsten Level quasi aufsteigen wird.
- Sony für einen kurzen Moment in die Knie zu zwingen sei in etwa vergleichbar mit dem Punktgewinn eines Normalen Kämpfers gegen einen Shiban (Karate Meister). So besitze dementsprechend Microsoft laut Kutaragi noch keinen \"schwarzen Gürtel\" in der Form. Genau wie mit ihren Betriebssystemen für die PCs, könnte Microsoft wohl in etwa erst in der dritten Konsolen-Generation mit der Veröffentlichung von etwas richtig grandiosem Gutem daherkommen.
- Einen recht hohen Preis für die NextGen-Konsolen zu verlangen sei an sich keine schlechte Idee. So kostete auch bereits damals, als die PlayStation 1 für Yen 39.800 in Japan veröffentlicht wurde, das Nintendo Super Famicom gerade einmal Yen 10.000. Trotz des äußerst hohen PS1-Preises habe sich doch die meisten eine PSOne-Konsole gekauft.
- Die PlayStation 3 ist in etwa vergleichbar mit einen BMW, indem ein Ferrari-Motor eingebaut sei. Nintendos Revolution betitelt Kutaragi dagegen als ein neues Modell eines Familienautos. So wollen zwar einige Leute die Revolution haben wollen, doch wenn es nach nach dem Sony-Präsidenten geht, würde er lieber in den nächsten Level aufsteigen wollen.
- Kutaragi hofft durch den Einsatz der Blu-ray-Discs in der PS3, diese verstärkt verbreiten zu können, um letztendlich die Disc so zum Standartmedium zu machen und auch den Verkauf von HD-TVs weiter anzukurbeln.
Quelle: GameSpot