Wie heute bei GameSpot berichtet wird, gibt es nun Gerüchte, dass der von kurzem bereits entlassene CEO Majescos Carl Yankowski die Verkaufsprognosen zu hoch angesetzt hat, um die Leute so zum Kauf der Aktien zu animieren.
So sehen es jedenfalls viele der Aktionäre von Majesco, die genau des Wegen nun auch den Publisher verklagen wollen. Vor allem die äußerst positiven Prognosen für das Spiel "Psychonauts" hätten sich in keinster Weise bewahrheitet. Angeblich wollte Majesco damit nur den eigenen Aktienkurs in die Höhe treiben, um bei der Neuemission im Januar richtig absahnen zu können.
Im Juni diesen Jahres wurden dann neue Verkaufszahlen seitens des Publishers vorgelegt, die über den Prognosen lagen, was die Erwartungen zu bestätigen schien. Gerade erst letzte Woche musste der Publisher dann plötzlich wegen stark gefallener Umsätze eine Gewinnwarnung herausgeben. Die ganze Streitsache wird nun vor Gericht gehen und dort ausgetragen werden mit den Aktionären.
Quelle: GameSpot