Oddworld Inhabitants schließen ihre Pforten
Bekannt geworden durch die beiden Oddworld Spiele auf der PSone (Oddworld: Abes Exodus und Oddworld: Abes Oddysee) warteten die Fans damals sehnsüchtig auf das dritte Oddworld Spiel (erstmals in 3D) für die PlayStation 2. Doch Lorne Lanning (Chef der Oddworld Inhabitants) enttäuschte sie alle. Mit großspurigen Sprüchen wechselte er das Lager (Passend dazu ein wirklich gutes Comic von Penny Arcade) und fing an für die Microsoft Game Studios an einem 3D Oddworld zu basteln. Wie wir alle wissen, ist Oddworld: Munchs Oddysee (Xbox) nicht das geworden, was Lanning versprochen hatte. Auch Microsoft muss das gemerkt haben und kickte die Entwickler unmittelbar nach der Enthüllung ihres zweiten Xbox Oddworld Spieles Oddworld: Strangers Wrath (Xbox). Man kann nur spekulieren, aber wahrscheinlich war dem Konsolenhersteller die erwachsenere und düstere Ausrichtung des neuen Titel zuwider. Als dann Electronic Arts den Vertrieb übernahm, keimten Hoffnungen auch auf eine PS2-Version. Doch wieder enttäuschte Lanning die Fans, in dem er ein halbes Jahr darauf eine solche Version cancelte (oder EA). Oddworld: Strangers Wrath erschien und war beileibe kein schlechtes Spiel. Doch der erhoffte Millionenseller wurde der Titel auch nicht. In Anbetracht der extrem steigenden Kosten für die Spieleentwicklung in der nächsten Generation, streichen die Oddworld Inhabitants jetzt die Segel. Lanning möchte sich lieber im Filmgeschäft versuchen und gibt natürlich alle Schuld für das Scheitern seiner Firma den Anderen. Laut ihm betrieb EA unter anderem zu wenig Marketing, weil es keine PS2-Variante von Oddworld Strangers Wrath gab. Das Lanning seine Fans schon damals wegen seiner Geldgeilheit vergraulte, wird er sich dagegen wohl nie eingestehen...
Quelle: www.thehollywoodreporter.com
Hier geht es zu dem englischsprachigen Interview.